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Der norddeutsche Wasserball-Pokal startet an diesem Wochenende mit dem Vorrundenturnier in Hannover. Im 25-Meter-Becken des traditionsreichen Lindener Fössebades stehen sich der Hamburger TB 1862, SC Hellas-99 Hildesheim, HSG Warnemünde und Waspo 98 Hannover II beim Kampf um zwei der insgesamt vier Endrundenplätze gegenüber.

Insgesamt sechs Meldungen waren für den diesjährigen Pokalwettbewerb des Nordens eingegangen. Zu den vier Zweitligisten gesellen sich mit der HSG Warnemünde aus Rostock und den Lokalmatadoren der Waspo 98 Hannover II zwei Oberligisten. Dagegen hat der Vorjahresvierte TV Keitum aus Sylt auf einen erneuten Start verzichtet.

Mit Titelverteidiger SpVg Laatzen und DWL-Absteiger SV Poseidon Hamburg sind die beiden großen Favoriten direkt für die Endrunde gesetzt. Für das Finalturnier qualifizieren sich daneben noch die beiden besten Teams des Vorrundenturniers. Mit dem Viererturnier werden zugleich die vier Vertreter der Landesgruppe Nord am DSV-Pokal 2019/2020.

Im Fössebad kommt am Sonntag zugleich eines der drei Vorrundenturniere des norddeutschen Pokalwettbewerbs für U12-Mannschaften zur Austragung. Hier stehen sich die Teams des WSV Rostock, des SC Neptun Cuxhaven und der Waspo 98 Hannover gegenüber, wobei nur der Sieger die nach Hildesheim vergebene Endrunde erreichen wird.

 

Norddeutscher Pokalwettbewerb 2019

Vorrunde in Hannover

Sonnabend, den 30. März 2019

18:00 Hamburger TB 1862 – SC Hellas-99 Hildesheim

19:30 Waspo 98 Hannover II – HSG Warnemünde

Sonntag, den 31. März 2019
09:00 Waspo 98 Hannover II – SC Hellas-99 Hildesheim
10:30 U12 Waspo 98 Hannover – SC Neptun Cuxhaven
11:45 HSG Warnemünde – Hamburger TB 1862
13:15 U12 WSW Rostock – SC Neptun Cuxhaven
14:15 HSG Warnemünde – SC Hellas-99 Hildesheim
15:45 U12 Waspo 98 Hannover – WSW Rostock
16:45 Waspo 98 Hannover II – Hamburger TB 1862

Spielstätte: Fössebad, Liepmannstraße 7b, 30453 Hannover

In Blickweite von Nord- und Ostsee haben Norddeutschlands Wasserballer ihre Endrundenteilnehmer im diesjährigen Pokalwettbewerb ermittelt. Neu im Kreis der sechs gemeldeten Teilnehmer und auf Anhieb auch sportlich erfolgreich präsentierte sich der Sylter Klub TV Keitum, der im heimischen Westerland sogar die Ausrichtung des Vorrundenturniers der Gruppe II übernommen hatte.

Der neue NSV-Fachwart Jens Witte (Buxtehude) hatte sich zuvor im Rahmen eines Familienurlaubs bei einem Oberliga-Spiel und Teilnahme am dortigen Training von den Bedingungen auf Westerland überzeugt und sich angetan von der Zuschauer- und Medienresonanz gezeigt. „Die haben mehr Zuschauer als einige Bundesligisten“, hatte er das Wasserballgeschehen auf der Nordseeinsel medial auch anderweitig verfolgt.

Das von der früheren Junioren-Nationalspielerin Sandra Schmiedel (ehemals Schilling) trainierte Team aus der Oberliga Schleswig-Holstein glänzte dabei nicht nur als Gastgeber: Im schmucken Sportbecken des neuen Freizeitbades „Sylter Welle“ musste sich der Ausrichter zwar Zweitligaspitzenreiter SpVg Laatzen mit 8:22 geschlagen geben, setzte sich allerdings im entscheidenden Duell um Platz zwei mit 18:11 gegen den niedersächsischen Oberligisten SC Neptun Cuxhaven durch.

Langjährig bekannte Namen standen sich beim Parallelturnier der Gruppe I in Rostock gegenüber. Hier setzte sich Titelverteidiger SC Hellas-99 Hildesheim mit zwei Siegen vor dem Zweitligarivalen Hamburger TB 1862 und dem gastgebenden Oberligisten HSG Warnemünde durch. Hildesheim, Laatzen, Hamburg und Neuling Keitum sind damit nicht nur die vier Endrundenteilnehmer des diesjährigen Wettbewerbs, sondern werden damit auch die Landesgruppe Nord im deutschen Pokalwettbewerb 2018/2019 vertreten.

Der norddeutsche Pokalwettbewerb des weiblichen U16-Nachwuchses musste abgesagt werden. Spielleiter Lutz Schmauder-Fasel (Bremen) hatte aus den fünf Landesverbänden trotz drei Erstligisten in der Region nur eine Meldung erhalten, die zudem noch durch die im Frauenbereich nicht vertretene SpVg Laatzen erfolgt war.

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